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Verordnung (EU) 2023/1115 · KMU-Frist: 30. Juni 2027
WaldNachweis

Welches EUDR-Tool passt für KMU? Vergleich 2026

Kurz-Antwort

Für KMU empfehlen sich drei Tool-Kategorien: 1. Spezialisierte KMU-Tools wie WaldNachweis (kostenlos, datenschutzfreundlich). 2. Mid-Market SaaS-Lösungen (50–200 €/Monat). 3. Enterprise-Plattformen wie osapiens (5.000+ €/Jahr) für Konzerne. Für KMU mit bis zu 100 Lieferungen/Jahr ist WaldNachweis die kostengünstigste Option.

Welche EUDR-Tool-Kategorien gibt es?

Der EUDR-Tool-Markt lässt sich in vier Kategorien einteilen. Kostenlose Browser-Tools (z. B. WaldNachweis): Für Operator mit geringer DDS-Anzahl (<100/Jahr). Koordinaten-Check + Ampel-Ergebnis + einfache DDS-Unterstützung. Keine Installation, DSGVO-konform wenn Browser-seitig.

Affordable SaaS-Lösungen (50–500 €/Monat): Lieferantenverwaltung, automatische Benchmark-Updates, DDS-Massenverarbeitung. Geeignet für KMU mit 50–500 DDS/Jahr und mehreren Lieferketten-Ebenen.

Enterprise-Plattformen (osapiens, Sourcemap, EUDRReady — ab 500 €/Monat): API-Integration in ERP-Systeme (SAP, Oracle), Multi-Rohstoff-Support, globales Lieferanten-Onboarding, Audit-Trails. Für Konzerne mit >1.000 DDS/Jahr.

GIS-Freelancer (Einmalkosten 500–5.000 €): Individuelle Polygon-Erstellung, Koordinaten-Digitalisierung aus Satellitenbildern. Sinnvoll für einmalige komplexe Polygon-Erstellungen oder wenn Lieferanten keine GPS-Geräte haben.

Auswahlkriterien für das richtige EUDR-Tool

DDS-Volumen: Unter 50 DDS/Jahr → kostenloser Browser-Check ausreichend. 50–500 DDS/Jahr → affordable SaaS sinnvoll. Über 500 DDS/Jahr → Enterprise mit API-Integration empfohlen.

Rohstoff-Mix: Unternehmen mit einem Rohstoff (nur Kaffee, nur Holz) kommen oft mit einfacheren Tools aus. Multi-Rohstoff-Operators (Kaffee + Kakao + Holz) profitieren von Tools mit Rohstoff-spezifischer Risikobewertung.

Datenschutz: Bei sensitiven Lieferketten-Daten ist wichtig, wo Koordinaten gespeichert werden. Browser-seitige Verarbeitung ohne Server-Upload ist die datenschutzsicherste Option.

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Häufige Fragen

Welche EUDR-Tools gibt es für KMU in Deutschland?
Bekannte Optionen: WaldNachweis (kostenlos, KMU-fokussiert, Datenschutz im Browser), EUDRReady (webbasiert, Abomodell), GIS-Freelancer (projektbasiert).
Ab wann lohnt sich eine bezahlte EUDR-Software?
Ab ca. 50–100 DDS/Jahr lohnt sich eine SaaS-Lösung. Für weniger als 20 DDS/Jahr ist WaldNachweis (kostenlos) die effizienteste Wahl.
Was sind die Hauptunterschiede zwischen den Tools?
Unterschiede: Datenspeicherung (Cloud vs. Browser-only), API-Integration, TRACES-NT-Direktintegration, Sprache (DE vs. EN), Preis. WaldNachweis: Browser-only für maximalen Datenschutz.
Muss ein EUDR-Tool TRACES NT direkt integrieren?
Nein, aber es ist praktisch. Die technische Einreichung bleibt auch manuell über traces.ec.europa.eu möglich.
Was kostet ein GIS-Freelancer für EUDR?
GIS-Freelancer berechnen typischerweise 500–2.000 € pro Projekt. Bei wiederkehrenden Importen wird das schnell teurer als ein Tool.

Hinweis zur Einordnung dieses Ergebnisses

WaldNachweis berechnet auf Basis Ihrer Angaben gemaess Verordnung (EU) 2023/1115 (EUDR). Das Ergebnis ist eine strukturierte Berechnungsgrundlage - kein Rechtsgutachten, keine Rechtsberatung im Sinne des RDG. Die finale rechtliche Bewertung obliegt Ihnen und Ihrem Rechtsberater. Der Anbieter uebernimmt keine Haftung fuer Entscheidungen auf Basis dieses Ergebnisses.